Über die IMPRS

Eine alte Frage der Menschheit lautet: Woher kommen wir? Mit modernsten Forschungsmethoden und einzigartigen interdisziplinären Ansätzen ist es nun möglich, diese Frage genauer zu beantworten. Vor diesem Hintergrund wurde 2018 die International Max Planck Research School (IMPRS) für Menschheitsgeschichte als Doktorand*innen-Programm des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte und der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gegründet.

Mit Unterstützung führender Experten finden junge Wissenschaftler*innen ideale Bedingungen für eine interdisziplinäre Forschung, die natur- und geisteswissenschaftliche Methoden kombiniert. Moderne Labore, Feldforschung und Datenbanken ermöglichen neue Ansätze und Erkenntnisse. Zu den zentralen Forschungsfragen, die wiederum andere, spezialisiertere Themen generieren, gehören:

  • Menschliche Migrationen in der Vergangenheit
  • die Ausbreitung und Entwicklung von Infektionskrankheiten und mit dem Menschen assoziierten Mikroorganismen
  • die Auswirkungen von Klima- und Umweltveränderungen auf die menschliche Existenz in unterschiedlichen Regionen der Welt
  • das Einwirken des Menschen auf die Ökosysteme
  • die Entstehung früher Formen globaler Handelsbeziehungen
  • Verbreitung und Ausdifferenzierung von Sprachen, Kulturen und sozialen Praktiken
  • Entwicklung von Kommunikationssystemen, wie Sprachen, Schriftsysteme, Gesten, etc.
  • Koevolution von Genen und Kultur

Von der Umstrukturierung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte bleibt die IMPRS unberührt.

Jedoch führt die Umstrukturierung auch zu einer Änderung in der Zusammensetzung des IMPRS Managing Boards sowie der IMPRS Faculty. Momentan ist noch alles im Fluss, so dass einige der IMPRS-relevanten Positionen erst neu besetzt werden müssen.